Veranstaltungen Wintersemester 2025/26
M.Sc. Modul 03: Stadtplanung im internationalen Vergleich
Betreuung: Prof. Dr. Thorsten Wiechmann (ROP)
In diesem Seminar werden die vielfältigen Ansätze zur Stadtplanung in verschiedenen Teilen der Welt beleuchtet. Wir werden sowohl die natürlichen Bedingungen als auch die historischen, kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Einflüsse analysieren, die die Gestaltung von Städten prägen. Durch den Vergleich der Planungsansätze und ihrer Implementation in unterschiedlichen Stadtregionen erarbeiten sich die Studierenden ein tieferes Verständnis für die Komplexität und Vielfalt der Stadtplanung
M.Sc. Modul 03: Raumplanung und Künstliche Intelligenz – Potenziale, Herausforderungen und ethische Implikationen
Betreuung: Prof. Dr. Thorsten Wiechmann (ROP)
In diesem Seminar werden Schnittstellen zwischen räumlicher Planung und Künstlicher Intelligenz (KI) thematisiert. Ziel ist es, Potenziale, Herausforderungen und ethische Implikationen von KI-Anwendungen in der Raumplanung kritisch zu reflektieren. Studierende erwerben anhand konkreter Tools und aktueller Fallbeispiele Kenntnisse über neueste Technologien und deren mögliche Einsatzfelder in der Planungspraxis.
B.Sc. Modul 18: Standortstruktur und Regionalentwicklung
Betreuung: Dr. Thomas Terfrüchte (ROP)
Das Vorlesungsseminar thematisiert aus einer theoretisch-analytischen Perspektive die Ursachen der räumliche Verteilung wirtschaftlicher Aktivitäten und der wirtschaftlichen Nutzung von Standorten sowie zentrale Bestimmungsfaktoren der stadt- und regionalökonomischen Entwicklung.
M.Sc. Modul 2: M 04 - Governance und Städtebau– Strategien, Potenziale und Konzepte der kommunalen Flächenentwicklung am Beispiel der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) in Coesfeld, NRW
Betreuung: Dipl.-Ing. Daniel Zöhler (ROP)
Die Stadt Coesfeld im Münsterland steht aktuell am Beginn einiger zukunftsweisender städtebaulicher Projekte in ihrer Stadt. Getragen durch die kommunal getragene Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG Coesfeld) soll die Stadt - vor allem nach dem Wunsch der Kommunalpolitik - selbst mit Hilfe Ihrer 100%igen Tochter aktiver in die städtebauliche Entwicklung der Kreisstadt im westlichen Münsterland (NRW) einwirken. Ziel der SEG soll es sein, aktiv Bodenpolitik zu betreiben und insbesondere bezahlbaren Wohnraum sowie eine zukunftsfähige Innenentwicklung voranzutreiben.
B.Sc. Modul 03: DOPPELSEMINAR: Strategische Stadt- und Regionalentwicklung
Betreuung: Prof. Dr. Thorsten Wiechmann (ROP), Prof. Dr. Frank Othengrafen (SRP)
In dem Seminar werden theoretische Grundlagen der strategischen Planung vermittelt, ein Überblick über die unterschiedlichen Ansätze gegeben sowie das Verhältnis zwischen Stadt- und Regionalplanung und den neuen Formen der Stadt- und Regionalentwicklung diskutiert. In theoriegeleiteter Form und anhand aktueller Fallstudien werden Konzepte, Zielsetzungen, institutionelle Arrangements und Verfahren der strategischen räumlichen Entwicklung und Steuerung auf der lokalen, regionalen und großräumigen Maßstabsebene behandelt.
M.Sc. Modul 03: Ansätze informeller Planung in ausgewählten Regionen
Betreuung: Dr. Michael Henze
Das Masterseminar gibt anhand von Querschnittsthemen sowie städtischen und regionalen realen Fallbeispielen Einblick in Prozesse der Formierung von Regionen als (politische) Akteure, in die kommunale und regionale Strategiebildung, ihre Organisation und Governance-Strukturen, den sie prägenden Rahmen regionaler Strukturpolitik von Bund, Ländern und Europäischer Union sowie in Ergebnisse dieser Prozesse unter Einbeziehung von Theorieansätzen der Neuen Politischen Ökonomie (Public Choice). Ziel ist es, informelle strategische Planungsansätze in Regionen beurteilen und kritisch würdigen zu können.
B.Sc. Modul 02: A08 - Grenzen überwinden – Interkommunale Kooperation am Hambach See
Betreuung: Dr. Thomas Terfrüchte (ROP), Sofie Graß
Spätestens mit der medienwirksamen Besetzung des Hambacher Forsts sowie diverser Leitentscheidungen und Gesetze zur Kohleverstromung im Rheinischen Revier ist der Umgang mit den raumbezogenen Folgen des Braunkohletagebaus auch in den Fokus einer breiteren Öffentlichkeit geraten. Die Raumplanung hingegen beschäftigt sich schon seit Jahrzehnten mit der Braunkohleplanung und ihren Begleiterscheinungen wie etwa der Umsiedlung von Menschen aus Dörfern, die dem Braunkohleabbau weichen mussten, der Nachnutzung der sogenannten Bergbaufolgelandschaften und dem gewaltigen Strukturwandel, der durch den Kohleausstieg in der Region schon jetzt sichtbar wird.




