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BMBF-Projekt "ZUKUR: Zukunft Stadtregion Ruhr" (2017-2020)

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Das im Rahmen der BMBF Leitinitiative Zukunftstadt geförderte Projekt „Zukunft Stadtregion Ruhr (ZUKUR)“ strebt an, die Erhaltung natürlicher Lebensgrundlagen im Sinne einer Klimaresilienz und die universelle gesellschaftliche Teilhabe zur Bewältigung sozial-ökologischer Ungleichheit mit den spezifischen Eigenarten der Städte im Ruhrgebiet zusammenzudenken.

 

BMBF Zukunft Stadtregion Ruhr [ZUKUR]

Dieses Zusammendenken fehlt noch in der Lebenswirklichkeit der Städteregion Ruhr, die von erheblichen sozial-ökologischen Ungleichheiten und Klimarisiken geprägt ist. ZUKUR begleitet den anhaltenden Transformationsprozess der Region auf den drei räumlichen Ebenen Region, Stadt und Quartier.

Das Fachgebiet Raumordnung und Planungstheorie ist im Rahmen von ZUKUR gemeinsam mit dem Fachgebiet Europäische Planungskulturen verantwortlich für das Arbeitspaket 4 „Überprüfung der Governance von Inhalten, Akteuren und Prozessen der Stadt- und Regionalentwicklung“. Praxispartner sind der Regionalverband Ruhr (RVR), die Stadt Bottrop sowie die Stadt Dortmund.

Arbeitspaket 4 widmet sich der Analyse der Multi-Level Governance in der Stadtregion Ruhr. Fokus der querschnittsorientierten Betrachtung sind dabei der institutionelle Kontext, die Akteurskonstellationen und Entstehungsprozesse substanzieller Inhalte in den drei Fallbeispielen und räumlichen Ebenen Stadtregion Ruhrgebiet, Stadt Bottrop und Quartier Dortmund-Marten. Ziel des Arbeitspaketes ist es, Barrieren und Umsetzungshemmnisse auf dem Weg zu einer sozial-ökologisch gerechten und resilienten Planung zu identifizieren, deren Beseitigung zur Ausarbeitung einer optimierten Multi-Level-Governance für die Stadtregion Ruhr beitragen kann.

Folgende Forschungsfragen stellen sich:

  •      Wie funktioniert das Zusammenspiel von regionaler Governance, kommunaler und regionaler Selbstverwaltung im Ruhrgebiet?
  •      Welche Steuerungsinstrumente, Anreize und Mechanismen sind notwendig, um Klimaresilienz und sozial-ökologische Gerechtigkeit im Zusammenspiel der drei Ebenen zu ermöglichen?

 

Projektbearbeitung:    Prof. Dr. Thorsten Wiechmann und Andreas Gravert

Ansprechpartner:        Dr. Andreas Gravert

Laufzeit des Projekts:
07.2017 bis 06.2020

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.