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BMBF-Projekt "MOSAIK: Demografischer Wandel und Quartiersentwicklung – Modellhafte Strategien zur integrierten und kultursensiblen Bestandsentwicklung“ (2017-2020)

Foto von bunter Haustür © Christian Lamker

Mit „MOSAIK: Demografischer Wandel und Quartiersentwicklung“ startet ab März 2017 an der Fakultät Raumplanung ein dreijähriges Projekt zur integrierten und kultursensiblen Bestandsentwicklung in Quartieren.

Das im Rahmen des BMBF Forschungsprogramms „Kommunen innovativ“ (https://kommunen-innovativ.de/) erfolgreich von den Fachgebieten Raumordnung und Planungstheorie, Stadt- und Regionalsoziologie sowie der Stadt Remscheid beantragte Verbundprojekt geht der Frage nach, wie heterogene städtische Quartiere unter heutigen Bedingungen funktionieren.

Ziel ist es ein tieferes Verständnis der Mechanismen zu erlangen, die bisher zu einem konfliktarmen Zusammenleben in Quartieren mit heterogener Bewohnergruppen geführt haben, um auf dieser Basis modellhafte Strategien zur integrierten und kultursensiblen Bestandsentwicklung in solchen Quartieren zu entwickeln.

Den Untersuchungsraum hierfür bildet die Stadt Remscheid. Kennzeichnend für die Stadt im Bergischen Land ist die außergewöhnliche Heterogenität ihrer Bevölkerung, die dort bislang zu bemerkenswert wenigen sozialen oder kulturellen Konflikten geführt hat. Diese Situation macht die Stadt zu einem idealen Reallabor für die Erarbeitung modellhafter Strategien zur integrierten und kultursensiblen Bestandsentwicklung im demografischen Wandel.

Da sich letzterer kleinräumig sehr unterschiedlich auswirkt stellt das Forschungsprojekt die städtischen Quartiere Hasenberg, Hohenhagen, Honsberg und Rosenhügel in den Mittelpunkt der Analyse. Gemeinsamens Merkmal dieser morphologisch, städtebaulich und sozio-ökonomisch unterschiedlich strukturierten Quartiere ist die Heterogenität der ansässigen Bewohnergruppen.

Im Rahmen des Forschungsprojektes werden Schlüsselakteure und Netzwerke identifiziert und hinsichtlich ihrer Rolle und Bedeutung für das Zusammenleben in den ausgewählten Quartieren analysiert. Im Fokus steht dabei insbesondere das Zusammenspiel zwischen staatlichen, kommunalen, privaten und zivilgesellschaftlichen Akteuren und deren Interaktionen mit der Quartiersbevölkerung. Darauf aufbauend werden, gemeinsam mit den Akteuren vor Ort, Strategien zur typengerechten Quartiersentwicklung generiert und deren exemplarische Umsetzung begleitet.

Projektleitung: Prof. Dr. Thorsten Wiechmann
Projektkoordinator: Dipl.-Geogr. Dennis Hardt
Projektbearbeitung: Dr. Thomas Terfrüchte und Dipl.- Ing. Viola Schulze Dieckho

 

Kontakt

Prof. Dr. habil. Thorsten Wiechmann
Tel.: 0231 755-5428
E-Mail senden

Dipl.-Geogr. Dennis Hardt

Dr. Thomas Terfrüchte
Tel.: 0231 755-8659
E-Mail senden

Dipl.-Ing. Viola Schulze Dieckhoff
 

Laufzeit des Projektes:
01.03.2017 - 29.02.2020

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.