Zum Inhalt
SCiRN™

Shrinking Cities International Research Network

Städtische Schrumpfungsprozesse sind zu Beginn des 21. Jahrhunderts ein weltweit zu beobachtendes Phänomen. Galt in dem Zeitraum von 1960 bis 1990 noch etwa jede sechste Großstadt weltweit in Bezug auf ihre Einwohnerzahl als schrumpfend, so hat sich dieser Anteil in den 1990er Jahren sprunghaft erhöht, so dass heute ca. ein Viertel der Großstädte Einwohnerverluste verzeichnet. Die Ursachen hierfür sind vielfältig und erst in Ansätzen untersucht. Insbesondere besteht ein hoher Bedarf an international vergleichenden Untersuchungen.

Projektziel:

Das SCiRN Netzwerk hat die Aufgabe, den Stand der Forschung zu Ursachen, Erscheinungsformen, räumlichen Variationen und Auswirkungen von Bevölkerungsrückgängen und Schrumpfungsprozessen in städtischen Regionen sowie zur Effektivität der damit verbundenen Herausforderungen weltweit zu verbessern.

Städtische Schrumpfungsprozesse sind zu Beginn des 21. Jahrhunderts ein weltweit zu beobachtendes Phänomen. Galt in dem Zeitraum von 1960 bis 1990 noch etwa jede sechste Großstadt weltweit in Bezug auf ihre Einwohnerzahl als schrumpfend, so hat sich dieser Anteil in den 1990er Jahren sprunghaft erhöht, so dass heute ca. ein Viertel der Großstädte Einwohnerverluste verzeichnet. Die Ursachen hierfür sind vielfältig und erst in Ansätzen untersucht. Insbesondere besteht ein hoher Bedarf an international vergleichenden Untersuchungen.Das Verbundprojekt, bei dem der Lehrstuhl Raumordnung und Planungstheorie als einer von 25 wissenschaftlichen Partnern aus 5 Kontinenten mitwirkt, erforscht schrumpfende Städte im globalen Maßstab anhand eines einheitlichen Forschungsdesigns. Hierzu werden vergleichende Fallstudien in 30 Städten durchgeführt , die die spezifischen sozialen, ökonomischen, ökologischen und räumlichen Aspekte in ausgewählten Gebieten, die von Schrumpfung betroffen sind, in Europa, Asien, Australien, Nord- und Südamerika berücksichtigen.

Neben den inhaltlichen Erkenntniszielen steht in dem Projekt der kontinuierliche Aufbau eines Expertennetzwerks für den Informations- und Erfahrungsaustausch zu schrumpfenden Städten im Mittelpunkt. Organisatorischer Rahmen ist das "Shrinking Cities International Research Network" (SCiRN), das ein- bis zweimal jährlich Tagungen und Symposien organisiert.

Durchgeführte Veranstaltungen:

  • Roundtable »Shrinking cities in a global perspective« auf dem AESOP-Kongress im Juli 2005 in Wien
  • Symposium »Shrinking cities in a global context« im März 2006 an der TU Dresden
  • 2 Thematic Sessions auf dem World Planning Schools Congress im Juli 2006 in Mexico City
  • Symposium  »The Future of Shrinking Cities: Problems, Patterns and Strategies of Urban Transformation in a Global Context« Februar 2007 an der UC Berkeley, Kalifornien
  • Thematic Sessions und ein Roundtable auf dem Joint ACSP / AESOP-Kongress im Juli 2008 in Chicago
  • »Shrinking Cities South/North« Research Seminar im Juli 2008 an der Florida State University, Tallahassee
  • Thematic Sessions auf dem 8. IUPEA Symposium »Parallel Patterns of Urban Growth and Decline« in Kaiserslautern im März 2009
  • International Symposium »The Creativity of Shrinking Cites« im Oktober 2009 in Osaka
  • Thematic Sessions auf dem AESOP-Kongress im Juli 2010 in Helsinki
  • Konferenz  »Shrinkage in Europe - Causes, Effects and Policy Strategies« im Februar 2011 in Amsterdam
  • Thematic Session auf der AESOP-Konferenz im Juli 2012 in Ankara
  • 3 Thematic Sessions auf dem 32. International Geographical Congress im August 2012 in Köln

Darüber hinaus werden enge bilaterale Kontakte zur Osaka City University - unter anderem in Form von gegenseitigen Gastaufenthalten - gepflegt.

»The Future of Shrinking Cities: Problems, Patterns and Strategies of Urban Transformation in a Global Context«

Im März 2007 hat Prof. Dr. Wiechmann im Rahmen eines Radiointerviews mit dem Smart Cities Radio (Chicago) Einblicke in die Schrumpfungsprozesse in Ostdeutschland gegeben. Das komplette Interview können Sie unter folgendem Link im .mp3-Format abrufen:

Radiointerview auf Smart Cities Radio (Chicago) vom 08.03.2007

 

Projektleitung / SCiRN Chair of Managing Board: Prof. Thorsten Wiechmann

Kontakt: Prof. Thorsten Wiechmann

Laufzeit: seit 2004

Kooperationspartner:

University of Calinfornia in Berkeley
Florida State University
Osaka City University
University of Guadalajara
University of Western Sydney, Urban Research Centre
University of Itajaí Valley (Brazil)
Spanish National Research Council (CSIC)
Université Paris 1 Panthéon - Sorbonne
Université Rennes 2 - Haute Bretagne
Adam Mickiewicz University, Poznań
Cambridge Architectural Research Ltd

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.