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B.Sc. Modul 3: F-Projekt 06

Fukuchiyama und Amagasaki: Schrumpfende Städte in Japan
Betreuung: Prof. Dr. Thorsten Wiechmann, Dipl.-Ing. Anne Volkmann (ROP), Dipl.-Ing. Jan Polivka (STB)


Der demographische Wandel ist in Japan weiter fortgeschritten als in jedem anderen Land der Welt. Sowohl Geburtenrate als auch Zuwanderung sind extrem niedrig und führen dazu, dass das Land seit einigen Jahren einen sich weiter beschleunigenden Bevölkerungsverlust erfährt. Zugleich nimmt die Zahl der schrumpfenden Städte rasant zu. Vor allem ländlich-periphere Räume verlieren massiv an Einwohnern, aber auch die großen Ballungsräume weisen ein enges Nebeneinander von Wachtsums- und Schrumpfungsgebieten auf.

Zeit und Ort

Tag von bis Rhytmus Ort Beginn
Di 14:00 18:00 wöchentlich GB I / 401 08.04.2014
Fr 14:00 18:00 wöchentlich GB I / 401 11.04.2014

Thema
Der demographische Wandel ist in Japan weiter fortgeschritten als in jedem anderen Land der Welt. Sowohl Geburtenrate als auch Zuwanderung sind extrem niedrig und führen dazu, dass das Land seit einigen Jahren einen sich weiter beschleunigenden Bevölkerungsverlust erfährt. Zugleich nimmt die Zahl der schrumpfenden Städte rasant zu. Vor allem ländlich-periphere Räume verlieren massiv an Einwohnern, aber auch die großen Ballungsräume weisen ein enges Nebeneinander von Wachtsums- und Schrumpfungsgebieten auf.

Das F-Projekt wird in Kooperation mit Prof. Dr. Kazuyo Murata von der Ryukoku Universität in Kyoto angeboten. Während sich eine Gruppe japanischer Studierender mit schrumpfenden Städten in Deutschland am Beispiel von Altena und Duisburg auseinandersetzt, befassen sich die deutschen Studierenden mit zwei japanischen Beispielen: Fukuchiyama, ein ländlich-peripheres Mittelzentrum mit ca. 80.000 Einwohnern in der Präfektur Kyōto, und Amagasaki, eine altindustrielle Großstadt mit ca. 500.000 Einwohnern zwischen Ōsaka und Kōbe. In diesen Städten sollen sowohl die sozioökonomischen und baulichen Entwicklungen als auch die städtischen Strategien analysiert und verglichen werden.

Ziel
Auf Basis der Analysen in den Untersuchungsstädten und eines systematischen Vergleiches der Strategien im Umgang mit städtischer Schrumpfung in Deutschland und Japan sollen Vorschläge für Stadtentwicklungsstrategien in den Untersuchungsstädten erarbeitet werden.

Organisatorisches
Arbeitssprache des Projektes ist Englisch. Einzelne Prüfungsleistungen können auch auf Deutsch erbracht werden. Sowohl in Japan als auch in Deutschland helfen die einheimischen Studierenden bei der Übersetzung aus der Landessprache ins Englische.

Im Rahmen der Projektarbeit ist ein Aufenthalt der Dortmunder Studierenden in Japan zwischen dem 17. Februar und dem 2. März 2014 geplant. Standort wird Kyoto sein. Von hier aus sind beide Untersuchungsstädte gut mit dem Zug zu erreichen. Die japanischen Studierenden werden zum Gegenbesuch im Zeitraum 10. bis 23. März im Ruhrgebiet sein.

Kosten
Ein Aufenthalt in Japan ist mit nicht unerheblichen Kosten verbunden. Ein günstiger Hin- und Rückflug von Deutschland nach Osaka liegt (Stand: 1. Juli 2013) bei ca. 700 Euro. Als Unterkunft steht ein Seminar House der Ryukoku Universität für 6.000 Yen pro Nacht (ca. 45 Euro) inklusive Mahlzeiten zur Verfügung. Weitere Kosten entstehen für die Zugfahrten (14 Tage Rail Pass kostet z.B. ca. 350 Euro), so dass ein Gesamtbudget von ca. 1.800 Euro pro Person einzukalkulieren ist. Für das F-Projekt werden Förderanträge gestellt (u.a. PROMOS), die die Kosten für die Teilnehmer spürbar verringern könnten. Ein Erfolg der Anträge kann jedoch nicht garantiert werden.

Kontakt

Prof. Dr. habil. Thorsten Wiechmann
Tel.: 0231 755-5428
E-Mail senden

Dr. Marian Günzel
 

 

Weitere Informationen:

Art der Veranstaltung: Projekt

Dauer:  8 SWS

Punkte: 10 LP

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.